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Mein Arnstadt

Arnstadt liegt am Südrand des Thüringer Beckens wie ein Tor zum Thüringer Wald und so wird Arnstadt auch genannt. Wer einmal aus Richtung Norden nach Arnstadt fährt, wird das bestätigen können.

Es lebten nicht nur mehrere Generationen der berühmten Familie Bach in Arnstadt, sondern Johann Sebastian Bach wirkte hier zwischen 1703 und 1707 als Organist. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Puppenstadt "Mon Plaisir" im Schlossmuseum, die einen Einblick in das Leben zur Barockzeit vermittelt. Sehr bekannt ist auch die Schriftstellerin Eugenie John (1826 bis 1887), die unter dem Pseudonym "Marlitt", diverse Romane und Erzählungen in der Zeitschrift "Die Gartenlaube" herausbrachte.

Auf den nachfolgenden Seiten habe ich versucht, über einige Sehenswürdigkeiten von Arnstadt zu informieren. Alles hier aufzuzählen, würde den Platz sprengen. Deshalb mein Tipp:Geh' einfach selber auf Exkursion durch meine Heimatstadt

Mein Arnstadt

Panorama-Ansicht vom Weinberg über die Stadt

Im Jahre 704 wurde die Stadt das erste Mal urkundlich erwähnt und ist somit der älteste Ort in Thüringen. Das Gebiet war schon in frühgeschichtlicher Zeit besiedelt, liegt es doch genau am Zusammenfluss von Gera und Weiße. Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Anfang des 8. Jahrhundert. Am 1. Mai 704, besagt

eine Urkunde, schenkte der in Würzburg residierende Herzog Hedan dem Bischof Willibrord von Utrecht seinen Gutshof im Ort Arnestati (Arnstadt), über dem Fluss Witte (Weiße) gelegen. Später übereignete Wiilibrord seine Besitzungen dem Kloster Echternach. Unter Otto I. wurde im Jahr 954 in Arnstadt eine Reichsversammlung abgehalten. Um das Jahr 1000 wechselt Arnstadt zu den Hersfeldern und erhielt im Jahr 1266 Hersfelder Stadtrecht. 1306 gelangte, nach dem Tod des letzten Kevernburger Grafen, Arnstadt an die Grafen von Schwarzburg und blieb auch bis 1919 in deren Besitz.Durch die gute Lage von Arnstadt an den Kreuzungspunkten alter Handelsstraßen wurde damals reger Handel getrieben, besonders mit Färberwaid, Holz, Getreide, Schafwolle. Aber auch durch den Weinanbau, die Bierherstellung und das Handwerk, insbesondere durch die Lederverarbeitung (Gerbereien, Handschuh- und Schuhherstellungen), hatte sich Arnstadt einen Namen gemacht.

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