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Kampehl

Neustadt (Dosse) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg ist vor allem als Hauptort der Pferdezucht in Brandenburg bekannt. 1788 ließ der preußische König Friedrich Wilhelm II. das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt erbauen. Es gehört heute zu den wenigen Standorten, in dem sich neben dem traditionellen Landgestüt (Hengste) auch ein Hauptgestüt (Stuten) befindet.

verweigert haben soll. Bei der Gerichtsverhandlung, die er mangels Beweisen als freier Mann verließ, soll er gesagt haben: „Wenn ich schuldig bin, soll meine Leiche nicht verwesen“. Er starb 1702 und wurde in der Gruft beerdigt. Als man diese einige Jahrzehnte später wieder öffnete, fand man in ihr neben zahlreichen verwesten Leichen die unverweste Leiche des Ritters Kahlebutz.

Ein paar Meter weiter wird man im Töpferrestaurant nicht nur gut bewirtet, sondern kann auch regionale Töpferwaren erwerben. In der angeschlossenen Töpferei kann man den Töpfern nicht nur über die Schultern schauen, sondern erhält umfangreiche Erklärungen und Vorführungen zu dem alten Handwerk. Weiterhin gibt es in Kampehl den "Ritterhof", ein Landhotel mit Erlebnisgastronomie.

Im Ortsteil Kampehl befindet sich in der Gruft der Dorfkirche die Mumie des Ritters Christian Friedrich von Kahlbutz (auch Kahlebutz oder Kalebuz geschrieben). Bis heute ist nicht geklärt, warum die Leiche des Ritters nicht verweste. Jährlich kommen viele Besucher in den kleinen Ort, um das Wunder zu sehen. Der Eintritt beträgt für Erwachsen 2,00 €, für Kinder 1,00 €

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Er soll den Schäfer Pickert erschlagen haben, weil dieser ihm das Recht der ersten Nacht mit seiner Braut

Die Sage vom Ritter Kahlebutz:

Fotos: © by schroetie

Kampehl

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